IDDA

Umsetzung des Mottos

"Spaß, Sport, Therapie, Inklusion & Urlaub" so lautet unser Motto! Diese vier Bausteine bilden das Fundament unseres Vereins und Vorhabens - wir reden nicht über Inklusion, wir machen sie!

Sport & Therapie

Du bist dir nicht sicher, ob Tauchen das Richtige ist? Teste es einfach! Du hast die Möglichkeit das Tauchen im 32° warmen Wasser mit einem IDDA Tauchausbilder zu testen. Auch stark eingeschränkte Personen mit MS oder Paraplegiker usw. können tauchen!

Für viele Betroffene mit den verschiedensten Lähmungen ist die Tauchtherapie eine unglaubliche Erfahrung: „Sich wieder aufrichten und sich frei im Raum bewegen können, das ist wie neu geboren zu sein“. Für die eigenständige Bewegung unter Wasser reicht einzig allein die Restkraft des Körpers - die ersten nach vielen Jahren verloren geht.

Eine Tauchtherapie führt zu einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinzustandes, die mit herkömmlichen Bewegungstherapien kaum zu erreichen ist: Körperfunktionen wie Atmung und Kreislauf verbessern sich, die Bewegungen innerhalb des Wasser beugen Versteifungen und Muskelspasmen vor. Sitzbalance und Ausdauer steigen und der Wasserdruck fördert die Blutzirkulation in den Venen und die Resorption von Gewebewasser ins Blut.

Kooperation INI
INI

Tauchen als Therapie

Manchmal werden die Patienten noch im Krankenbett an das Schwimmbecken der Unfallklinik Duisburg geschoben. Tauchen ist Teil der Therapie. „Viele denken kurz nach dem Unfall noch, dass ihr Leben vorbei ist – wir können ihnen mit dem Tauchen Mut machen:

Ihr könnt so viel mit Euch anfangen und habt noch viele schöne Momente vor Euch“.

Gerade auch aus medizinischer Sicht ist Tauchen für Querschnittgelähmte sinnvoll, bestätigt Dr. Stefan Hobrecker. Er leitet die Sektion für Rückenmarkverletzte in Duisburg.

Interview von Betroffenen und Dr. Stefan Hobrecker in der BGU. » zum Video

Tauchen kann für querschnittsgelähmte Menschen langanhaltende, positive Effekte erzielen – etwa in Bezug auf Spastiken. „Wir sehen immer wieder, dass so die Medikamenteneinnahme deutlich reduziert werden kann“, sagt Dr. Stefan Hobrecker von der BGU Duisburg.

Auch ab dem Hals gelähmte können tauchen, wenn sie Restfunktionen in den Armen haben und von spezialisierten Tauchlehrern begleitet werden. Dr. Hobrecker: „Das Tauchen kann – gerade in den ersten Wochen nach einem Unfall – den Patienten als selbstständige sportliche Betätigung auch ein Selbstwertgefühl zurückgeben, dass sie verloren zu haben glauben.

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